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  • Mehr Komfort, weniger Stress: Abstand zum Vordermann wird automatisch gehalten
  • Infosammler: Adaptiver Temporegler kombiniert Daten von Radar und Frontkamera
  • Ausblick: Innovative Assistenzsysteme sind Schlüssel zum automatisierten Fahren

Wien/Rüsselsheim.  Opel bereichert die Kompaktklasse um die jüngste Entwicklungsstufe des adaptiven Tempomat (ACC = Adaptive Cruise Control). Das neue, wegweisende radar- und kamerabasierte System kommt im aktuellen Astra-Fünftürer und Sports Tourer mit Sechsstufen-Automatikgetriebe zum Einsatz.

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Tempomat erhöht ACC den Komfort und senkt gleichzeitig den Stress für den Fahrer, da stets ein vorbestimmter Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten wird. ACC passt die Geschwindigkeit automatisch an und folgt gemäß dem eingestellten Sicherheitsabstand. Verringert sich die Distanz zum Vordermann, wird automatisch die Geschwindigkeit reduziert – falls nötig auch per Bremseingriff. Beschleunigt das Referenzfahrzeug wieder, zieht der adaptive Tempomat bis zum voreingestellten Tempo nach. Ohne vorausfahrendes Fahrzeug verhält sich das System wie ein konventioneller Tempomat; bei Bergabfahrten bremst es allerdings so ab, dass die gewünschte Geschwindigkeit gehalten wird.

Die jüngste Generation des adaptiven Tempomat von Opel stützt sich zur Erkennung des direkt vorausfahrenden Fahrzeugs nicht allein auf die Radarsensoren, sondern zieht auch die Signale der Frontkamera hinzu. Das System ist im Astra zwischen 30 und 180 km/h aktiv.

Der adaptive Tempomat im Astra deckt den gesamten Tempobereich bis hin zum Stillstand hinter einem vorausfahrenden Fahrzeug ab. Das System kann den Fahrer so auch in Stausituationen unterstützen, wenn der Wagen innerhalb von drei Sekunden nach einem Stopp automatisch wieder auf das Tempo des Vordermanns beschleunigt wird1. Steht der Astra länger, drückt der Fahrer einfach die „SET-/RES+“-Taste oder betätigt das Gaspedal, sobald es vor ihm weitergeht. Wenn der Vordermann weiterfährt und der Fahrer nicht reagiert, erinnert ACC mit sicht- und hörbaren Signalen daran, den Pkw wieder zu starten. Das System folgt dem Vorausfahrenden dann wieder bis zum eingestellten Tempo.

„Autofahren darf weder langweilen noch überfordern“, sagt William F. Bertagni, Vice President Vehicle Engineering, Europe. „Die jüngste Generation des adaptiven Tempomat im Astra folgt konsequent dieser Fahrspaß-Philosophie. Dieser intelligente Assistent entlastet den Fahrer auf der Langstrecke genauso wie im Stop-and-Go-Verkehr und hilft ihm, entspannt und konzentriert zu bleiben.“

ACC lässt sich über Tasten vom Lenkrad aus bedienen; drei Abstandsstufen (nah – mittel – weit) sind wählbar. Der „SET-/RES+“-Schalter kontrolliert das Tempo, Anzeigen in der Instrumententafel informieren den Fahrer über die Geschwindigkeitseinstellung, den gewählten Abstand und ob ACC ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt hat.

Der neue adaptive Tempomat ist auf Wunsch in folgenden Astra (Fünftürer) und Astra Sports Tourer-Modellen erhältlich:

Motor

Kraftstoffart

Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert gemäß NEFZ

CO2-Emissionen in g/km kombiniert gemäß NEFZ

1.4 ECOTEC Direct Injection Turbo mit 110 kW/150 PS

 Benzin5,6-5,4128-124

1.6 ECOTEC Direct Injection Turbo mit 147 kW/200 PS

 Benzin6,1-6,0142-138

1.6 CDTI mit 100 kW/136 PS

 Diesel4,6-4,4122-115

Der adaptive Tempomat und die weiteren Fahrerassistenz-Systeme im Astra sind wichtige Wegbereiter für die Entwicklung zukünftiger intelligenter Fahrzeuge und für das automatisierte Fahren. Der Spurassistent warnt den Fahrer, sollte er unbeabsichtigt die Spur verlassen, und der Spurhalteassistent steuert zusätzlich sanft gegen. Der Frontkollisionswarner mit Abstandsanzeige, integrierter Bremsunterstützung und automatischer Gefahrenbremsung hilft, einen Frontalaufprall zu vermeiden oder abzumildern. Rote LED-Signale erscheinen in der Windschutzscheibe im direkten Blickfeld des Fahrers, falls sich der Astra einem anderen Fahrzeug zu schnell nähert und ein Aufprall droht. Die Daten für diese Systeme sammelt die im oberen Bereich der Frontscheibe angebrachte Mono-Kamera.